Die „Comic Action“ ist tot, lang lebe die „Comic Con“ ?

Mein Stand auf der SPIEL 2017

Mein Stand auf der SPIEL 2017

Das war also die Zeichnerallee der Comic Action 2017 auf der SPIEL 2017. Viele haben auf Twitter schon grob mitbekommen wie es verlaufen ist, hier möchte ich euch aber einen etwas tieferen Einblick gewähren und versuchen, die Situation zu analysieren. (Achtung, es wird lang.)

Schon seit einigen Jahren läuft es mit der Comic Action auf der SPIEL nicht so rund. In den bekannten Comicforen, in den Zeichnergruppen auf Facebook und Co oder halt auch unter den ZeichnerInnen direkt wird schon lange über dieses „Event“ geredet, gestritten und halt auch… getrauert. Ich hatte auch bei den Problemen vom letzten Jahr schon darüber geschrieben. HIER (Aftermath 2016) mein Bericht vom letzten Jahr nach der SPIEL und HIER (Preise für Künstler) mein Bericht kurz vor der SPIEL 2016 über die Preisentwicklung für Künstler.

Doch bevor ich mit meinem Gejammer und Kritik anfange will ich erst mal von den guten Seiten berichten.


All das Schöne

Ich hatte wie immer eine ausgesprochen angenehme Unterkunft. Ein DICKES DANKE an dieser Stelle noch mal an Sakura für die Bewirtung. Ich hoffe wir haben nicht zu viel Arbeit gemacht. Es war schön bei Dir.
Der Michl von Sachen Gibt’s war dieses Jahr auch wieder dabei, was mich – glaube ich – vor dem Wahnsinn auf der Messe selbst bewahrt hat. Ich habe meinen Frust bei ihm durch Albernheiten kompensieren können, und ich hoffe, ich habe ihn nicht zu sehr damit belästigt 😉

Ich hatte wieder tolle Kunden und Besucher, spannende Zeichenaufträge und schöne Gespräche. Einige meiner treuen und besten UnterstützerInnen sowie Freunde kamen vorbei, sagten Hallo und halfen mir, nicht mit einem Minus nach Hause zu fahren. Ich hatte tolle Gespräche mit SpieleentwicklerInnen und Spieleverlagen aus verschiedensten Ländern (Mein gesprochenes Englisch ist immer noch schrecklich… das muss ich mal ändern). Ich hoffe, dass bei einigen der Projekte eine Zusammenarbeit entsteht, denn es sind tolle Ideen dort draußen unterwegs, die wirklich umgesetzt werden sollten.
Ich habe mich mit den anderen ZeichnerInnen unterhalten und die Werke sehr talentierter Menschen bewundern können… ZEIT FÜR BILDER!

Die typischen „Alles durchlesen, schlapp lachen, Foto machen und dann ohne was zu kaufen gehen“-Leute waren dieses Jahr etwas vermehrt unterwegs, aber es kamen ein zwei sehr schöne Gespräche dadurch zustande. Kinder staunten über meine Arbeit und lieferten den besten Kommentar für dieses Jahr: „Ich dachte sowas machen immer Maschinen!“


All das Unschöne

Am ersten Tag war die absolute Verkehrshölle. Für eine Strecke die uns normalerweise ca. 27 Minuten kostet, haben wir weit über eine Stunde gebraucht und kamen erst kurz vor Besuchereinlass an.

Schweißgebadet begannen wir mit der Arbeit. Was sofort auffiel; dieses Jahr waren mehr als doppelt so viele Tische für ZeichnerInnen vorhanden wie letztes Jahr. Erst mal ein gutes Zeichen, allerdings stellte sich das Ganze als negativ heraus. Am ersten Tag waren genau sieben KünstlerInnen da – verteilt auf ca 20 Tische und auf einer größeren Standfläche als letztes Jahr. Das ganze sah also etwas verloren aus:

Dazu kam die Umstellung der Fläche. Die letzten Jahre war die Comic Action immer in Halle 2. Die größte Halle der Messe. Das Messegelände befindet sich allerdings im Umbau und eine der normal genutzten Hallen war komplett gesperrt (was man übrigens auch an den damit fehlenden Toiletten gemerkt hat… ich sage nur Schlange vor der Männertoilette für die Pissoirs bis in die Hallen rein). Ich denke aufgrund dessen, und weil dieses Jahr große Stände wie der von Panini fehlten, konnte und musste der Merz-Verlag umplanen. Also ab in Halle 6, wo LARP, Comics und Zeug™ platziert wurden. Wo Halle 2 quasi das Zentrum der Messe bildet ist Halle 6 eher so das „unterbesiedelte Hinterland“ der Messe, was man auch an der Anzahl der Besucher merkte.

 

Und dann noch ein Wort zur Solidarität unter ZeichnerInnen…

Dieses Jahr war ich mehr als einmal wirklich angepflaumt von meinen ZeichnerkollegInnen, die selbst lieber Zeichnerkonkurrenz sagen -.- Als Michl und ich ankamen, war die erste Reihe bereits besetzt, also haben wir uns einen schönen Wandplatz in der Mitte der Standfläche ausgesucht. (Ich hatte nie Probleme mit der zweiten Reihe, sie ist meist etwas entspannter für die Besucher, weil man nicht im Gang steht und man dauernd angerempelt wird. Doch dann haben mehrere der ZeichnerInnen in der ersten Reihe hohe Präsi-Wände aufgebaut, und zwar nicht schön verteilt, sondern als geschlossene Wand. Zudem haben dann zwei Zeichner die geplante Tischaufteilung (Inseln vorne und lange Reihe hinten, mit viel Platz zum durchgehen) aufgebrochen die Tische umgestellt und die hintere Reihe wortwörtlich abgesperrt. Die Gäste konnten nur noch durch zwei kleine Gänge wirklich IN die Standfläche hinein. Und obwohl ich die ZeichnerInnen darauf ansprach und Vorschläge machte, wurde nicht mehr gemacht als die Tische wenige Zentimeter zu verschieben, und die Wände wurden hochgezogen. Das führte dazu, dass der Innenteil der Standfläche wie eine leblose Baustelle aussah. Leere Biertische, teilweise vereinzelt (weil ja die Inselplatzierung aufgebrochen wurde), und drei „Eingänge“ von denen 2 sehr eng und einer so doof positioniert war, dass die meisten Besucher dachten, dass man in die Privatsphäre der beiden Frontzeichner eindringt und sie sich nicht rein trauten.

Die Standfläche

Am ersten Tag haben die Gäste die leblose Fläche zum Ausruhen genutzt, die Tische verschoben, die Stühle verteilt, Müll liegen gelassen und die anderen Eingänge wurden mit Schwatzgruppen blockiert. Zu dritt (wir, die wir die zweite Reihe besetzten) bauten dann die leeren Tische ab, damit es wenigstens nur nach Standfläche und nicht nach Baustellenunfall aussah, schoben sie an die Wände und machten mehr Platz für die Besucher. Die vordere Reihe der Zeichner blieb größtenteils unbeschäftigt. Ich weiß, jeder will den besten Platz… aber dieses gegenseitige Sabotieren unter KünstlerInnen (Menschen allgemein) kotzt mich nur noch an und ich habe kein Verständnis mehr dafür. Dieses Jahr haben die Zeichner aktiv mit daran gearbeitet, dass es scheiße wurde. Wenn man aus dem Gegebenen noch mehr Kacke macht, muss man sich nicht wundern.

Das Ticketsystem

Am dritten Tag, dem Samstag, kamen die meisten Zeichner, der angebliche Höhepunkt… und es waren immer noch nicht alle Tische besetzt. Und da ist mir eine weitere Sache aufgefallen, die letztes Jahr so nicht ganz funktioniert hätte, mich aber dieses Jahr wirklich gestört hat: Ich hätte nur einen Tag reservieren müssen. Und zwar den Samstag. Und ich hätte dennoch JEDEN TAG einen Tisch gehabt UND wäre JEDEN TAG als Aussteller früher reingekommen. Man erhält einen Blanko-Ausweis und muss den Namen und die Tage selbst eintragen. Sie werden nur gelocht, nicht gescannt oder überprüft. Ich zahle also für drei Tage, habe eine Karte mit der ich vier Tage rein kann und habe JEDEN TAG leere Tische vor der Nase. Ich habe also 100€ verbrannt. Wenn ich eines hasse, dann, wenn man für Ehrlichkeit bestraft wird. (Letztes Jahr waren ZU WENIG Tische am Samstag da… da wäre es also aufgefallen… dieses Jahr war es beleidigend auffällig wie undurchdacht dieses Ticketsystem für die Künstler ist.) Zudem haben einige KünstlerInnen nach drei Stunden des sinnbefreiten Rumsitzens aufgegeben und direkt wieder abgebaut.

 

Die Ausstattung und Aufmachung

Einer der Besucher sagte: „Na, das wird ja etwas stiefmütterlich hier behandelt“… und das ist meines Erachtens noch eine Untertreibung. Es wird sich quasi NICHT um die Comic Action und Co. gekümmert. Es gab Gäste, die haben sie nicht gefunden, oder nicht bemerkt, dass sie überhaupt da war. Die Stände und die Flächen waren geradezu in homöopathischen Mengen vertreten. Überhaupt von einer Comic Action zu reden war in meinen Augen arg übertrieben.
Die Biertische waren nicht korrekt abgezählt und wie gesagt nur für den Samstag im Ansatz gefüllt. Die Stühle waren dieses Jahr auch andere (oder ich bin in einem Jahr mehrere Jahre gealtert). Ich hatte noch nie so viele Schmerzen durch das Sitzen wie dieses Jahr. Ich habe vor meinem Tisch gekniet und im Stehen gezeichnet, um wieder Blut in meine Beine zu bekommen. Und glaubt mir, ich war nicht der einzige, der das so empfand. Ab Tag zwei hatten einige KünstlerInnen Kissen mitgebracht. (Ist jetzt ein vielleicht etwas unfairer Punkt… aber es trug zur Laune auf der Messe bei.)

Ich weiß nicht so recht wie ich diesen Punkt hier einschätzen soll. Wenn ich für die Organisation fair bezahlt würde, würde ich mit Freuden die Zeichneralle umstrukturieren und optisch aufpeppen. Banner, Wegweiser, bessere Tischverteilung. Kleine Eventelemente für die Gäste etc. Für die Comic Action kann ich nicht sprechen, ich weiß nicht wie da die Organisation abläuft, und wie genau es zum Ausstieg des Paniniverlags (unter anderem) gekommen ist. Da wird es in den Comicforen mehr zu lesen geben. Ich selber bin sehr an einer guten Zeichnerallee interessiert und habe auch Ideen, die aber immer an Zeit und Geld scheitern. (Wie immer, nicht wahr 😉 ) Ich hatte sogar schon mal mit der Messe Essen selbst darüber gesprochen, die recht angetan war.

Ohne Comic Action keine Zeichnerallee, ohne Zeichnerallee nur wenig Comic Action

Was mir dieses Jahr SEHR stark aufgefallen ist: Die Zeichner haben bedeutend weniger zu tun, wenn die Comic Action so klein ist. Der Zusammenhang ist offensichtlich und war dieses Jahr sehr spürbar. Mein Umsatz war etwas kleiner als letztes Jahr. Der Samstag hat am Ende dank einem Kunstsammler noch stark aufgeholt. Ich habe kein Minus gemacht und kam mit einem kleinem Plus nach Hause. Allerdings kein Plus, das 30 Stunden Arbeit – ohne richtige Pause, Stress, schlechtes Essen und 9+ Stunden Autofahrt rechtfertigt. Mein Gewinn ist um 2/3 geschrumpft und da ich ziemlich genau Buch führe, kann ich ganz klar sagen, wo dieser Gewinn sonst her kommt: Die Kunstsammler jeder Altersgruppe, die das Medium Comic lieben und sich Zeichnungen anfertigen lassen. Vergleicht die Gallerien, die ich hier in diesem Beitrag zeige, mit den Mengen vom letzten Jahr. In beiden Berichten zeige ich nicht alle Bilder, und doch sind es letztes Jahr deutlich mehr Bilder und dieses Jahr habe ich auch einfach nur private Bilder für den #Inktober mit eingebunden, die letztes Jahr nicht gemacht wurden. Diese Zeichnungen bringen mit das meiste Geld, und sind auch die meiste Arbeit (direkt auf der Messe). Sie sind aber auch der spannende Teil einer solchen Messe, da ich Motive zeichnen muss, die ich sonst nie machen würde.

 

Das Fazit für mich persönlich

Letztes Jahr war ich ja schon quasi ein Streikbrecher. Die Preisentwicklung für ZeichnerInnen führte zu einem Boykottaufruf, doch für mich bot die SPIEL das bessere Publikum als bis dahin jede Comicmesse, da ich selber nur relativ wenig Comics anbiete. Inzwischen kippt mein Angebot langsam und der Gedanke an eine Comicmesse ist für mich spannender. Doch bis zu diesem Jahr war die SPIEL das perfekte, diverse Publikum, das ich brauchte. Mein Umsatz war immer super und der Stress hat sich gelohnt.

Dieses Jahr hatte ich weniger Ausgaben und dennoch weniger Gewinn. Ich habe mich die meiste Zeit gelangweilt – also Bilder für mich selbst gemacht, den armen Michl genervt oder mit anderen Besuchern laut über die sterbende Comic Action gewehklagt.

Mein Unterleib ist durch die Stühle fast abgestorben, ich habe Geld für ein sinnbefreites Ticketsystem verbrannt, hab 60kg Material durch die Gegend geschleppt… und dann darf ich zusehen, wie tausende von Menschen an unserer leblosen Baufläche vorbeigehen und uns nicht einmal wahrnehmen.

Ich habe der SPIEL eine Chance gegeben und wurde enttäuscht. Das was für die meisten Künstler schon ein NoGo war, war für mich noch nicht abschreckend genug, und hatte sich auch nicht auf meinen Umsatz ausgewirkt… solange die Comic Action halt auch noch spürbar anwesend war. Dieses Jahr nun ist es auch für mich das Ende gewesen. Ich werde die SPIEL nicht mehr besuchen (zumindest nicht mehr als Künstler), wenn sich an der Situation nichts ändert. Ich habe viel gutes von der Comic Con Stuttgart gehört und überlege mir, dort aufzuschlagen. Mal sehen was Urlaubsplanung und Kinderbetreuung zu diesem Zeitpunkt sagen, aber ich brauche definitiv eine Alternative zu diesem Desaster in Essen.

Ich beende diesen Beitrag mit dem Bild, auf dem die Zeichnerallee am vollsten war, um positiv zu enden… … …

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13 Gedanken zu „Die „Comic Action“ ist tot, lang lebe die „Comic Con“ ?

  1. Pingback: Mein Oktober 2017 – Herbstglück, Demo, Tarot – My Life in Words

  2. Das hört sich leider genau so an, wie ich es vermutet hatte.
    Ich habe es bereits an anderer Stelle geäußert und sage es auch hier nochmals:
    Die Zeichner Allee ist dem Veranstalter sichtlich völlig schnuppe. Im Gegenteil, man bekommt das traurige Gefühl, sie wollen die Zeichner Allee einfach loswerden, aber es nicht offiziell sagen.
    Solltest du kommendes Jahr tatsächlich organisieren können, dann bin ich sowohl beim helfen als auch bei der Allee dabei. Ansonsten auf keinen Fall mehr.

  3. Ich war am Samstag da, hatte gar nichts zu tun und bin schließlich nach vier Stunden frustriert abgehauen. Ich saß wie Du in der zweiten Reihe und habe mich eher wie ein Zaungast der ersten Reihe gefühlt. Auch für mich ist eine Teilnahme an der Zeichnerallee im nächsten Jahr ausgeschlossen, sollte der Merz-Verlag nicht im Vorhinein ein paar Dinge gründlich überdenken.

  4. Als bestenfalls Hobbykünstler kann ich nicht viel beitragen, nur dass ich hoffe, dass Du bei den nächsten Treffen auf bessere Bedingungen stößts.

    Ich störe mich an dem Begriff der „Künstlerkonkurrenz“, aber der Kapitalismus hat inzwischen fast alles Durchdrungen, jedem wird gesagt dass er der/die Beste sein muss, und so wird aus der einstigen Künstlerkommune jetzt die Konkurrenz …

    Wobei ich sagen das mutet mich schon sehr seltsam an, da Kunst doch wesentlich weniger austauschbar ist, als z.B. eine Batterie, wo Größe, Spannung usw. genormt sind und man als Kunde die Qualität nur schätzen kann und dann letztlich nach dem Preis entscheidet.

    • Hihi ja hab ich doch oft genug angekündigt. Mein Umsatz letztes Jahr war gut und hatte viel Spass. Solange ein Mindestmaß an Comic Action da war hat es für mich gepasst. Dieses Jahr war dann halt das letzte mal 😉

      • Schade, aber versuch es doch mal mit Erlangen 2018.

        Btw: Unglaublich, wie gut man an ein paar Strichen Herrn DS-Nadine, Herrn Kleiffersberger und Herrn Order-of-Katzenfutter erkennt.

        • Ja, die drei haben gute Charakterzüge etabliert 😉 Die Damen sind für Finger auf Handydisplay zu schwer für mich gewesen. Das muss ich ändern. *Geht tolle Zeichnerinnen mit Finger auf Handy zeichnen üben*

  5. Ich finde diese Wände an Ständen grundsätzlich problematisch, egal ob nun erste Reihe oder nicht. Ich komm mir da als Besucher vor wie ein Bittsteller an einem riesigen Schalter, wo aber nur ein kleines Glasfensterchen zu öffnen ist und den Blick auf den Schaltermenschen frei gibt… Sehr unkommunikativ, auch zu den Nachbarn neben einem.

    • Ich habe auch diese Steckregale, nutze sie aber – wie man auf den Fotos sieht) als zusätzliche Standfläche für hinter und auf dem Tisch. Diesen Bogen um einen herum finde ich ohne Rückwand nur dreist, und bei einer Rückwand eher unnötig. Ein anderer Stand (Auch hintere Reihe) hatte zwei Säulen daraus gebaut, links und rechts auf dem Tisch. Das ging auch gut und wirkte nicht so „U-Bahn-Schalter“ mäßig.

  6. Wow, der Bericht haut mich wirklich um.
    Ich hatte letztes Jahr (war es letztes Jahr? Oder davor, oder danach?) ja das Drama um die Tischpreise, die Einlasszeiten usw usf mitbekommen.
    Ich wollte mir die Messe eh schonmal angeschaut haben, wurde dann aber von so vielen Dingen abgeschreckt und habe es dieses Jahr einfach nicht geschafft. Wohl besser so, sonst wär ich im Kreis gesprungen und hätte die Orga und einige Leute lauter verflucht, als ihr es euch hättet wünschen können.
    Wenn ich da lese, was ~diese~ anderen Zeichner sich rausgenommen haben, kommt mir einfach die Galle hoch und ich wünsche mir, dass ich sie nicht kenne. Sonst wäre ich menschlich von ihnen Maßlos enttäuscht, sich so rücksichtslos verhalten zu haben.
    Und auch was du über die Organisation schreibst, lässt mir die Haare zu Berge stehen.
    Haben die keine Übersicht, wer wann kommt? Machen die sich da im Vorfeld keine Gedanken? Hat sich überhaupt jemand um euch gekümmert?
    Ich kenns halt nur anders herum: Ich weiß genau wer wann wo ist, wer wo sitzt. achte noch darauf, so vielen Sitz- und Nachbarswünschen gerecht zu werden und wenn an einem Punkt des Tages den Gästen (in dem Falle Zeichner) etwas nicht gefällt, er ein Problem oder eine Sorge hat, VERSUCHE ich es zu lösen.

    Ich drcke dir die Daumen, dass es auf (den richtigen) Comiccons für dich besser läuft. Dass du da ein diverses Publikum ansprichst, auchw enn du dich vielleicht gar nicht vollständig zu der Szene zählst.

    Ich hatte deinen Hilferuf am Samstag (?) auf Twitter noch gesehen. Konnte leider nciht „einfach so“ vorbei kommen. War wohl auch besser so. Sonst hätt’s ein Donnerwetter gegeben v.v

    • Danke für Deinen Kommentar 🙂
      Ja es lief echt bescheiden. Die ZeichnerInnen waren ja größtenteils sehr kollegial. Da steckte auch kein wirklicher, böser Impuls dahinter (Hoffe ich doch), war nur echt angenervt, wenn man selbst nach mehrfacher Ansprache, dass bei einem Gruppenfoto die großen hinten stehen müssen, nicht mehr als ein paar Lippenbekenntnisse und wenige Zentimeter bei rum kommen. Ich bin da ja immer freundlich und werde nur sehr langsam bös‘. Am dritten Tag hatte ich dann auch keinen Bock mehr und hab sie machen lassen. Und die Zeichner in unserer Reihe haben etwas geholfen die Leute in die Standfläche rein zu locken. Ich habe den Zeichnern am dritten Tag auch gesagt, dass sie ruhig dann stehen bleiben sollen… hab’s dann echt einfach aufgegeben. Entweder ich hätte sie wirklich beschimpfen/befehligen müssen – worauf ich keinen Bock hatte, oder ich mach einfach nur freundlich und hol das meiste für mich raus. Im Nachhinein hätte ich „lauter“ oder „fordernder“ sein müssen. Als Antwort kam immer: „Das tut mir leid“ oder „Wenn Du eine Idee hast sag bescheid, ich bin da für alles offen“ … nach dem ich 3 Ideen geäußert habe. Ich hatte da echt keinen Bock wütend zu werden. Die Laune war es mir nicht wert. Waren einfach zu viele Baustellen dieses Jahr.

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