Privileg und Pflicht, F%@k Dich!

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Ok, am Sonntag waren in Hessen Wahlen. Am kommenden Sonntag geht es anderorts weiter. Ich hoffe besser als in Hessen (wir aber voraussichtlich schlimmer). Die Wahl war mal wieder ein Schlag ins Gesicht meines Demokratieverständnisses. Man bedenke: 

Von ca. 6.000.000* Hessen dürfen ca. 4.500.000* überhaupt wählen gehen.
Von diesen 4.500.000* Hessen haben grad mal ca. 2.200.000* den Weg zur Wahlurne gemacht. 2.200.000* Hessen haben also über das gesellschaftliche Leben von 6.000.000* Hessen abgestimmt.

Es ist kein Hexenwerk, einfach vor einer Wahl mal die Wahlprogramme der Parteien durchzulesen. Die Partei die am meisten vertritt was man gut findet wählt man. Ganz einfach. Im Idealfall informiert man sich noch ein wenig über die einzelnen Punkte und stellt seine Ansichten mal kurz in Frage und schaut andere Möglichkeiten an. Dann geht man seine 10 Minuten zum Wahllokal (Meistens ist es nicht weiter weg) macht sein Kreuz (Selbst wenn man 100 Stimmen hat, kann man mit einem Kreuz seiner Pflicht nachkommen) und genießt den Rest des Tages. Danach kann man sich gerne beschweren. Wer nicht wählen geht gibt im Endeffekt sein OK für jeden Scheiß, der beschlossen wird. Dem ist es EGAL was mit seinem Leben, und dem seiner Mitmenschen gemacht wird. Toll. Ganz toll.

* Die Zahlen sind gerundet und basieren auf den Angaben folgenden Quellen:
– Wikipedia.de
– destasis.de
– Wahlen-Hessen.de
– Bundeswahlleiter.de
– Statistik-Hessen.de

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18 Gedanken zu „Privileg und Pflicht, F%@k Dich!

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  2. Ich gehe wählen, finde es aber überhaupt nicht problematisch für die Demokratie, wenn Leute sich dagegen entscheiden. Die Freiheit zu wählen schließt selbstredend die Freiheit nicht zu wählen mit ein. Und warum die Leute nicht wählen gehen ist dann letztlich auch wurscht. Das Motiv bzw. Nicht-Wahl-Motiv ist auch frei. Da ist es doch die angemessen liberale Haltung zu sagen: hier muss man die freiheitliche Entscheidung der Anderen eben akzeptieren.

    • Ja und nein 🙂 Natürlich ist es ein Recht (in meinen Augen Privileg) und keine Pflicht wählen zu gehen. Aus diesem Grundprinzip des freiheitlichen Denkens steht es mir natürlich nicht zu jemanden zu zwingen. Das will ich auch nicht. Das Problem – in meinen Augen – bei einer MEHRHEIT an Nichtwählern ist aber der schnelle Verlust von Freiheit für alle. Der liberale Grundgedanke funktioniert nicht, wenn der Mehrheit diese Freiheit am Arsch vorbei geht. Die meisten Nichtwähler sind nicht deswegen NICHT Wählen gegangen weil sie damit ein Statement setzen wollten. Die meisten sind faul oder uninteressiert/demotiviert. Letzteres oft verständlicher Weise.

      Freiheit muss gepflegt, verteidigt und gelebt werden. Wird sie für gegeben gehalten verliert man sie schnell. (wie alles von wert)

      Vielleicht sehe ich es zu drastisch, oder auch zu utopisch, ich bilde mir bloß ein, das eine politisch motiviertere und sich informierende Gesellschaft, die einen gesunden Austausch pflegt noch schneller zu einem höheren Wohl gelangt als eine Gesellschaft die zu einer Mehrheit aus „Schafen“ besteht. Das ist jetzt sehr grobschlächtig umschrieben, macht aber hoffentlich etwas klarer was ich an einer so großen Zahl an Nichtwählern gefährlich finde. Denn das Nichtwählen ist ein Symptom von etwas komplexeren, das dank der Demotivation und Ausblendung der Masse nur noch stärker wird, und immer zu Unfreiheit führt.

  3. Das Problem liegt im System. Es gibt keine Lösung für:
    – ich will keinen von denen oder
    – Politik interessiert mich nicht oder
    – es ist doch egal wen ich aus welchen Wahlversprechen heraus wähle, die machen dann eh was sie wollen.

    Vielleicht sollte die Parteienfinanzierung an der Anzahl der Stimmen, und nicht an dem Anteil hängen, damit die Parteien ein Interesse haben, die Leute zu motivieren. Vielleicht sollte es ein Minimum an Wahlbeteiligung geben, ohne dass gar keine Entscheidungen getroffen werden können … vielleicht sollte man für Entscheidungen wählen können und nicht für Parteien/Personen … keine Ahnung, aber der Eiffer hier ist leider blind. Klar haben wir alle gelernt, dass „Wählen wichtig und richtig“ ist und Demokratie die beste aller Gesellschaftsformen ist und alle glücklich macht. Aber schaut es Euch doch genau an. Es hat KEINEN Effekt. Es ist eine Show um Rechtmäßigkeit zu simulieren, mehr nicht.

    … und wenn die AfD die 50% der Deutschen mit einem IQ < 100 motivieren kann, dann können die anderen noch so gut wählen: in einer Demokratie gewinnt Masse statt Klasse.

    Vielleicht gehört es zum Werdegang einer Demokratie, dass alle 75 Jahre mal ein Biff Tannen oder Adolf Hitler gewinnen muss, damit die anderen endlich wieder aus dem Knick kommen.

    • „Das Problem liegt im System. Es gibt keine Lösung für:
      – ich will keinen von denen oder
      – Politik interessiert mich nicht oder
      – es ist doch egal wen ich aus welchen Wahlversprechen heraus wähle, die machen dann eh was sie wollen.“

      Oh doch die Lösung gibt es. Die 2 Millionen Nichtwähler hätten die ganze Stimmverteilung verändern können! Sie hätten sogar eine vollständig neue Partei wählen können und die wäre die stärkste Kraft.
      Was viele nicht verstehen ist, dass man in einer Demokratie nie 100% der eigenen Interessen wird durchsetzen können. Selbst bei einem Familienausflug mit 4 Personen kann man meist nicht die alle Wünsche eines einzelnen umsetzen, wie soll das dann bei einer Partei, die von 400-500 tausend Menschen gewählt wurde so sein?

      Und es werden sehr wohl Wahlversprechen umgesetzt, vielleicht nicht alle und nicht sofort. Wer hätte gedacht, das es mal einen Mindestlohn gibt um nur eines zu nennen? Klar gibts da überall Sachen die man noch besser machen könnte, aber um wieder auf den Familienurlaub zurück zu kommen, bei der Entscheidung wo die Reise hingeht nicht mitzumachen, weil man keinen Bock hat, mit der Aussage „Am Ende ist das Ziel ja eh wieder blöd“ ist nicht die Reaktion eines mündigen Bürgers. Sorry, das ist die übliche Ausrede um Desinteresse zu rechtfertigen.

      Interessanterweise sind immer die Parteien am Desinteresse der Leute schuld, aber ist nicht ein mündiger Bürger mal für sich selbst verantwortlich? Man kann auch in Parteien eintreten und selbst etwas anstoßen.

      • Klar „hätten“ die 2 Millionen Wähler was ändern können. Aber ob ICH hingehe oder nicht, ändert nicht das Verhalten der 1.999.999 anderen.

        Früher habe ich auch pflichtbewußt gewählt und mir dazu einen Kopf gemacht. Aktuell ist mir klar geworden, dass es komplett irrellevant ist. Ob ich wählen gehe ändert nichts. Ob ich mich informiere ändert nichts. Ob ich mich lauthals mit meinen Bekannten über politische Themen streite, ändert nichts. Ich hoffe das ist ein Entwicklungsprozess und meine Meinung ändert sich wieder, aber aktuell halte ich Euch für leichtgläubige Träumer. Keiner von Euch hatte je einen Effekt auf die Politik in diesem Land.

        Ich glaube es ist wichtig zu dieser Erkenntnis zu kommen und sie anzunehmen. Erst dann kann man weiter denken, was man denn sonst machen könnte.

        Was muss man eigentlich tun, um die tatsächlichen Vorgänge in der Politik zu erfahren? Ich vertraue den Einschätzungen von Kabarettisten wie Volker Pispers oder der Anstalt mittlerweile mehr als der normalen öffentlichen Berichterstattung. Wenn ich zu 50% davon ausgehen kann, das man angelogen wird, ist der Informationgehalt 0 und man braucht sich gar nichts mehr anzusehen.

        Was muss man eigentlich werden, um bei den grundsätzlichen Problemen direkt anpacken zu können? Kanzler? Minister? Lobbyist? EU-Parlamentarier?

        Wer davon kann z.B. mal die Waffenexporte für 1 Jahr beenden.

        Ich denke man ändert nur etwas, wenn man das Denken und Verhalten von vielen verändern kann. Ich denke fefe oder Jung&Naiv haben einen gewissen Effekt. Solche Leute finanziell zu unterstützen ist aus meiner Sicht der einzige Weg ein kleinen Teil beizutragen ohne sein Leben der Politik zu opfern.

        • Ich verstehe was du meinst, allerdings: wie entspringt das Aufbegehren? Wie verändert man in einer Demokratie Sachverhalte. Die Fortschritte, die wir gemacht haben, sind nicht aus Inaktiven, Nichtinformierten und Demotivierten gekommen. Ein aktives Mitwirken, ein aktives Mitdenken und ein aktives Austauschen reicht völlig aus um die wenigen stärker motivierten zum handeln zu bewegen. Der Stillstand, und das Gewährenlassen von Unzeitgemäßen oder unmoralischen Istzuständen kann dann nur noch durch einen sehr starken, zerstörerischen Stoß geändert werden. Sprich einer Revolution. Das führt immer zu starken Verlusten, auf allen Ebenen. Seelisch und Menschlich.

          Es waren Bürgerbegehren und Vereine die vieles bewegt haben. Das aktuelle Problem ist nicht ein Problem des politischen Gedankens als solches, sondern – in meinen Augen – die kapitalistische Übernahme von politischen Handeln. An sich nichts neues. In der Geschichte was es oft so. Und immer hat es zu Problemen geführt. Und oft gab es Beispiele in denen dieses Machtgefälle bekämpft wurde und zu einem besseren Leben der Mehrheit führte.
          Es gibt immer wieder gute Beispiele für solche Ereignisse die nicht, oder nur sehr schwer, entstanden wären, wenn nicht das Grundgefüge bestanden hätte.

          Wenn man sich nicht informiert ist man von Grund auf verloren. Kabarett ist zum Beispiel eine phantastische Art sich zu informieren. Oft formulieren es die Leute immer so, du hier auch, als wäre es ja schrecklich, dass man heutzutage aus dem Kabarett mehr erfahre als aus den Nachrichten. Ich frage: wann war es jemals anders? Die art von Journalismus die das Gute geleistet hat gibt es immer noch. Der Dreck drum herum wurde nur mehr. Und das politische Kabarett hat schon immer besser informiert als die „Nachrichten“. Das ist nicht neu. Es ist auch nicht schlecht.

          Aber nur weil man selber sich nicht die mühe macht andere Medien zu suchen kann man nicht den Meiden vorwerfen das sie nicht gut seien. Die Nachrichten von Arte sind zum Beispiel tausend mal besser als die von ard und zdf. Journale und Themensendungen befassen sich mit Themen wie es ein nachrichtenformat von 15 Minuten niemals können wird. Freier Journalismus, fern von BILD und Co existiert. Siehe Krautreporter oder Perspective Daily die auch einen konstruktiven Weg einschlagen und nicht nur aus Terror und Angst bestehen.

          Ich bin da grundsätzlich positiver eingestellt als du – hat man gemerkt oder? 😉 – ich kann jede politische Demotivation verstehen, und will Dir hiermit auch nicht grundlegend widersprechen. Du hast auf eine depressive Art und Weise ja auch nicht unrecht, doch nimmst du dich auch als sehr alleine stehendes einzelnes Wesen und vergisst: Man ist NIE mit seiner Ansicht alleine auf der Welt. Und diese Masse gilt es zu finden und zu mobilisieren. Das geht nicht durch Aufgabe, nicht wenn man sich nicht informiert, nicht wenn man gewähren lässt.

          Wir lassen uns einlullen und verlieren daher langsam den Überblick und geben auf. Wie ein Frosch der langsam gekocht wird und so nicht aufspringt. Anders als wenn man ihn direkt ins heisse Wasser wirft. Dann sucht er direkt das weite. Diesen leichten „Kochzustand“ muss man sich bewahren. Sprungbereit bleiben, aktiv bleiben, nicht im warmen Wasser einlullen lassen.

          Und ich weiss, das nicht jeder aktiv werden kann. Die meisten menschen haben überhaupt nicht die Kapazität Zeit und Nerv für diesen Prozess frei zu schaufeln. Das mache ich niemanden zum Vorwurf. Doch wenn auch die aufhören aktiv zu sein die noch Zeit zum denken haben, und nicht versuchen durch einen aktiven Austausch ihre Kapazitätslosen Menschen nur für einen kurzen Augenblick durch vorgelebte Ideale zu wecken können wir auch einfach wieder die Monarchie einführen und und Schicksalsergeben der Erbfolge beugen 😉

          Oh und noch was: Danke für deinen Kommentar. Hat mich wieder zum Nachdenken gebracht.

          • Ich danke für Deinen Comic. Ohne den hätten wir nicht über das Thema diskutieren können. :o)

            Es hat mich um ein paar Gedanken weiter gebracht:

            Mir ist klar geworden, was mich an dem Thema eigentlich so aufregt: Dass die Leute denken könnten, durch Ihre Wahl hätten sie aktiv oder gar genug an der Politik teilgenommen. Das ist so wie Leute die denken, allein dadurch, dass sie Kirchensteuer zahlen, seien sie gute Christen. Das ist allenfalls eine gute Meinungsumfrage bzw. verschiebt ein paar Zäune ein paar cm, ändert aber grundsätzlich nichts.

            Aber das eine schließt ja zum Glück das andere nicht aus. Klar sollte man wählen, aber um wirklich was zu bewegen, muss man aktiv mitwirken (gute Gruppierungen (finanziell) unterstützen, selbst in einem Verein, in einer Partei mitmachen, mit anderen diskutieren, dass es mehr als nur die Tagesschau-Realität gibt).

            Und Danke für den Tipp zu Perspective Daily … klingt gut!

        • Im Grunde ist ja schon alles gesagt und der Wahlabend steht auch an, also fast schon zu spät ^^ Trotzdem muss ich das noch loswerden, in der Hoffnung, dass es vielleicht den einen oder anderen zum Nachdenken noch anregt.

          Was die meisten vielleicht demotiviert ist die Tatsache, dass die Probleme dieser Welt größer und kompliziert sind und es deshalb keine schnelle Lösung gibt. Brands Ostpolitik hat mehrere Jahre gebraucht und musste gegen hgroße Wiederstände durchgesetzt werden. Ich bin nicht sicher ob man damals einfach noch einen längeren Atem hatte, aber ich beobachte auch heute, dass Leute, wenn Probleme einfach länger brauchen, irgendwann die Geduld verlieren nach dem Motto: Und jetzt was neues. Fukushima, Finanzkrise, der Postillion hat das mal gut in einer Satire zusammengefasst:

          http://www.der-postillon.com/2011/10/umfrage-mehrheit-wurde-verheerenden.html
          „Die Mehrheit würde einen Godzilla-Angriff der langweiligen Eurokrise vorziehen“

          Eine Aussage von Dir möchte ich auch noch aufgreifen:

          „Was muss man eigentlich werden, um bei den grundsätzlichen Problemen direkt anpacken zu können? Kanzler? Minister? Lobbyist? EU-Parlamentarier?

          Wer davon kann z.B. mal die Waffenexporte für 1 Jahr beenden.“

          Die Antwort: Gott sei Dank keiner, das ist das Merkmal einer Diktatur. Überlege was das bedeuten könnte, wenn eine Person das machen könnte was sie für richtig hält. In dieser Aussage schwingt immernoch mit, dass es doch den „einen“ guten Politiker gäbe, der die Wahrheit kennt und auf den Tisch haut. Wobei ich Dir kein Nazigedankengut unterstellen möchte, sondern Dir nur aufzeigen will, wohin so etwas führt.

          Die extremen Lösungen waren noch nie die guten. In China werden z.B. zum WOhle aller einfach mal tausende Menschen umgesiedelt um einen Staudamm zu bauen. Oder eine Schnellstraße. Oder Fabriken abgeschaltet um die Luft sauberer zu machen. Dort reicht eine Unterschrift, aber würden wir das wirlich wollen? Stell Dir vor Du hast einen Bauplatz für dein Haus gekauft, plötzlich sagt jemand „Nein, da kommt kein Haus hin, sondern ein Park zur Luftreinhaltung“. Würdest Du das gut finden?
          Nein, Entscheidungen müssen im Konsens gefunden werden. Du wirst kein Thema finden, bei dem 82 Millionen Menschen die gleiche Meinungen haben. Und wer sagt das eine Person wirklich die Wahrheit kennt? Deshalb gibt es ein Parlament mit vielen Meinungen. Deshalb dauern Diskussionen bis etwas passiert. Deshalb wird selten die Maximalforderung durchgesetzt. Aber so ist Demokratie und ich würde es nicht anders wollen.

          Und zum Schluss. Natürlich reicht es nicht nur zu wählen. Aber ein guter Christ zu sein ohne in die Kirche zu gehen ist nach meiner MEi nung möglich. Aber ein guter Demokrat ohne zu wählen nicht.
          Und die eine Stimme von den 2.000.000 mag nicht so tragisch sein, wenn aber 2000000 so denken sitzt die NPD im Landtag.

  4. Was ich nie, nie, niemals verstehen werde sind Protest-Nichtwähler. Ich begreife die Logik dahinter einfach nicht: Ich bin mit dem aktuellen System überhaupt nicht einverstanden, also tue ich genau NICHTS dagegen
    …?
    Ich meine – ja, die meine ist nur eine Stimme und wird im großen Ganzen nicht viel Unterschied machen, aber ich bin eben nicht allein und je mehr Leute nicht das wählen, was ich selbst als so katastrophal empfinde, desto besser.

  5. Mist! *Facepalm*
    Ich gehe mich mal in die Ecke stellen und schämen. Habe es nämlich nach Umzug und Kind bekommen vergessen, das das letzten Sonntag war. Wahrscheinlich finde ich im Sommer meine Wahlbescheinigung, wenn dann die letze Kiste ausgeräumt ist :-/
    Ja, ich weis, dass man auch ohne wählen gehen kann, doch dort ist das Wahllokal und das Datum aufgedruckt.
    Was mich verwundert hatte, war dass zwar ich eine Bescheinigung bekommen hatte, aber mein Mann nicht. Vermutlich, weil er sich erst zwei Wochen später umgemeldet hat.

    • Ok, hab vor dem Umzug bewusst die Wahl vom Bürgermeister meiner alten Stadt ausgelassen, da es unfair gewesen wäre, die Richtung mit zu bestimmen und dann noch vor dem Amtsantritt weg zusein.

  6. Ich habe nur ein einziges mal nicht gewählt (meine 1. Wahlmöglichkeit: Europawahl 1989) und da kamen die Republikaner ins Parlament (für die, mit der Ungnade der späten Geburt: 1989 war das eine Partei, ähnlich einer milden, bayerischen AfD).
    Seit diesem Schock habe ich keine einzige Wahl mehr ausgelassen. Gäbe es doch nur eine Wahl-App mit ironischem Unterton. Alle Hipster würden wählen gehen (oder mehr Bartgesichter mit Heinz-Erhardt-Brillen in Onesies, dann wäre die Jugend vielleicht auch mehr an Wahlen interessiert).

  7. Und meistens gibt es einen Wahl-O-Mat, das ist noch viel bequemer, als die Programme zu lesen. Und wer es nicht auf die Reihe kriegt, persönlich im Wahlbüro aufzuschlagen (dafür gibt es jede Menge guter Gründe, wie etwa Alter, Behinderung, Krankheit), hat die Möglichkeit, per Briefwahl teilzunehmen.
    Fazit: Es gibt KEINE Entschuldigung, nicht zu wählen!

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