Der Weg ist das Ziel (Teil 3 eines genialen Wochenendes)

Schon am ersten Tag, wir hatten über 8 Stunden Anreise hinter uns, sind wir wie die Weltmeister durch die Stadt gelaufen. Wir haben einige Sehenswürdigkeiten gesehen, die Stadt im herrlichen Abendlicht genossen und neben guten Essen auch noch eine etwas bizarres Theatershow gesehen. Als wir endlich nach dem Essen, dem Städtemarsch, dem Theater und der Bar ins Hotel kamen waren wir mehr als Platt. Für einen Tag war das echt nicht schlecht. … ach ja… ich halte mich bei meinen Comics nicht komplett an den Zeitverlauf, aber ich werde natürlich den Höhepunkt auch erst am Ende zeigen ;)

CU

„Weil ich es kann!“ (Teil 2 eines genialen Wochenendes)

Wir sind mehr als einmal von Dealern angesprochen worden. Wenn ich mich nicht irre sind wir beim Marschieren und Bewundern der Stadt insgesamt 4 mal angesprochen worden. Christian einmal, ich auch einmal (… habe es erst gemerkt nach dem der Mann an mir schon dutzende Worte verschleudert hatte :D ) und Bastian wurde 2 mal angesprochen, allerdings hat er es, wie man hier sehen kann, darauf angelegt.

Wie man sieht kann man auch ohne Drogen Spass haben, in dem man es zu einem lustigen Sport macht zu versuchen von sich so vielen Dealern wie möglich ansprechen zu lassen und dann abzuschmettern. So auffällig und offen wie die Dealer da vorgehen wäre es für die Polizei leicht diese Leute Dingfest zu machen. Da scheinen mehrere Augen zugedrückt zu werden.

Ich finde es echt krass wie offensiv und deutlich man auf der Straße dafür angesprochen wird. Irgend wie ist es dreist und auch etwas erschreckend. Aber ich muss zugeben, so schrecklich ich es auch finde, lustig war es. Ich bin noch nie zuvor von einem Drogendealer angesprochen worden. Dieses Erlebnis topt damit aber noch nicht meine Begegnung in der Stadt mit 3 Jungen Männern die mich gefragt haben wo der nächste Puff ist, da sie ja noch 2 Stunden Wartezeit irgend wie überbrücken müssten….. manchmal verstehe ich die Welt nicht :D

Augenöffner (Teil 1 eines genialen Wochenendes)

Und ich dachte, naiv wie ich bin, das wir die Eltern von Julie besuchen wollten. Doch dann klingelt um viertel nach 5 Uhr MORGENS mein Handy. Bastian, mein „Best Man“ (Ich denke alle die mit gefahren sind stimmen mir zu das dieser Titel besser passt als Trauzeuge ;) ) hat es geschafft mich wirklich völlig unvorbereitet zu erwischen. Er, Sebastian, Flo, Michael, Christian und Jakub haben mich mit auf eine lange Fahrt nach Prag mitgenommen und mir ein unendlich schönes Wochenende in dieser beeindruckenden Stadt verschafft. Ich bin immer noch von den Eindrücken überfordert, und sortiere noch die Eindrücke der Reise. Da habe ich mir gedacht, mach einen Comic dazu… dann wurde klar… das geht nicht in einen Comic rein. Stellt euch also auf mindestens 5 Comics ein die nun kommen werden um das zu erzählen was an diesem Wochenende passiert ist. Es wird nicht alles vorkommen, aber ich versuche mein bestes. Zudem habe ich geplant (Ob das klappt ist eine andere Sache) diese Comics täglich zu bringen. Es sollten also die kommenden 5 Tage Comics erscheinen, oder spätestens alle 2 Tage. Also schaut öfters mal vorbei und lasst euch auf meine Art erzählen was für ein tolles Wochenende man dank fantastischer Freunde haben kann.

Ach ja, in Bild 4, die lauten, feiernden Leute im Reisebus… das waren nicht meine Freunde. Es war eine andere Junggesellenabschiedsfeier die auch nach Prag wollte. Aber ich sage euch dieser JGA war garantiert dezent anders als der den ich erleben durfte ;)

Die Reise war durch die andere Gruppe die zufällig im selben Reisebus von Nürnberg nach Prag war etwas anstrengend. Aber sonst war die Reise gut. Ein Nettes Hotel erwartete uns und Prag bietet schon bei der Anreise mehr als nur einen Augenöffner. Es ist zwar schade zu sehen wie viele der Gebäude einfach zerfallen und langsam kaputt gehen, und das selbst feinste Arbeiten wie im Bahnhof abbröckeln, aber auf jedem Meter sieht und spürt man wie unendlich REICH Prag einst war. Und sobald man in die touristenreicheren Gebiete kommt erstrahlt die Stadt in dem Glanz den man am Rand der Stadt nur erahnen kann.