Gute Medien

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Der Menschheit geht es so gut, wie zu keinem Zeitpunkt in ihrer Geschichte. Und doch … es wird immer unerträglicher. Einige Egomasturbatoren arbeiten gerade wieder intensiv daran, viele Fortschritte unserer Geschichte zu zerstören. Und wer befeuert das Ganze? Viele der Medien fächeln den Bränden noch Luft zu, nur um dann Fotos von der Feuersbrunst zu vermarkten. Und wie so viele selbst erfüllende Prophezeiungen klappt auch das. Der Konsument gewöhnt sich mehr und mehr daran, und will mehr und mehr davon.

Ich unterstütze inzwischen Journalisten wie die Krautreporter oder PerspectiveDaily. Die meisten normalen Nachrichten und Meldungen kann ich nicht hören ohne pure Wut zu bekommen. Ist ja auch nicht das erste Mal, dass ich dieses Thema in meinen Comics aufgreife. Es musste mal wieder raus. Das ist wie ein Ventil für mich. Sonst platz ich irgendwann.

Tut euch nicht so viel Scheiße an. Informieren ist etwas anders als Voyeurismus. „Nachrichten“, bei denen das Mikrophon und die Kamera in die noch warme Leiche gedrückt wird, ist kein Journalismus. Panikmache ist kein Journalismus. Das ist alles nur noch Ablenkung. Zerstreuung, und schlimmer als jedes Fußball- oder Computerspiel.

Sucht euch Medien, die nicht durch Angst und Pietätlosigkeit „Klicks“ generieren wollen. Das ist nicht gesund. Für niemanden.

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6 Gedanken zu „Gute Medien

  1. Leider wahr. Zusätzlich noch die twitter- und facebook-Trolle, die einfach Sachen dazu erfinden. Beispiel: Am OEZ fallen Schüsse und kurz darauf fallen (laut twitter) am Stachus Leute tot um (Luftlinie ca. 9 km) und lt. facebook sind auch schon Geiseln am Flughafen München genommen worden (Luftlinie ca. 25km). Und die Medien greifen alles auf und senden live Hand-Held-iPhone-Videos im Fernsehen (in denen die filmenden „Wutbürger“, aus scheinbar sicherer Entfernung, den Amokläufer als „Wixer“ beschimpfen!). – Ich habe dann abgeschaltet und auf den nächsten Tag und eine sachliche Berichterstattung gewartet (leider auch nicht ohne die Türen zweimal zuzusperren und dreimal zu kontrollieren).

    • Ich habe kein Fernsehen mehr, daher bin ich – gefühlt – vom flachsten erst einmal befreit. Gerade die Sender scheinen ja gerne einfach nur Twitter zu zitieren, egal was geschrieben wird -.-

      • Nun ja, zu sagen man hat keinen Fernseher mehr war vor 30 Jahren etwas radikales. Heute kann ich mir aus dem Internet auch alles holen und meist noch ungefilterter, falscher (gibt’s das Wort in dieser Form überhaupt?) und subjektiver als aus dem Fernsehen.

        Richtig wäre also Deine Aussage so: „Ich habe kein Festgerät mehr an der Wand hängen/im Regal stehen, dass Filme, Reportagen und Nachrichten nicht ‚on demand‘ bringt und zwischendurch immer so NPCs zeigte, die man nicht wegklicken konnte.“

        • Hehe, ja das gtrifft es ganz gut. Ich zahle ja auch gerne Rundfunkgebühren AKA GEZ. Viele Sendungen des WDR schaue ich als Podcast etc. Und ja, man muss so oder so filtern, aber bei mir wirkt das Netz so, das ich nicht stumpf „laufen lasse“ wie früher beim Fernseher. Ist bei vielen wahrscheinlich bei vielen dann doch reines „Glotzen“ aber bei mir zumindest hatte es eine positiven Effekt.

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